Vorträge am Gymnasium Puchheim

02. Dezember 2015: Historiker Dr. Stefan Wolle

Dr. Stefan Wolle

Zum Abschluss des W-P-Seminares „DDR – Aspekte und Strukturen einer Diktatur“ gab es für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler noch einmal eine ganz besondere Gelegenheit, ihre speziellen Fragen zu stellen und zu klären. Der ausgewiesene Fachmann der DDR-Geschichte und Leiter des DDR-Museum in Berlin, Dr. Stefan Wolle, war für ein Kolloquium mit dem W-P-Seminar nach Puchheim gekommen. Seit 2014 ist sein dreibändiges Werk vollständig: Die heile Welt der Diktatur: Alltag und Herrschaft in der DDR 1949-1989.

Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Fragen stellen, die im Zusammenhang mit dem Abfassen ihrer Seminararbeit aufgetaucht sind oder in der intensiven Beschäftigung mit diesem Thema seit September 2014, als das W-P-Seminar startete. Der ein oder andere sammelte auch noch wertvolle Erkenntnisse für die nun anstehenden Präsentationen im Seminar. Herr Wolle verstand es, seine profunden Kenntnisse schülernah und auf humorvolle Weise darzubieten. Wir danken der Hanns-Seidel-Stiftung und der Regionalbeauftragen Frau Inge Niedermeier, dass sie dieses ganz spezielle „Privatissimum“ möglich gemacht haben.

09. Mai 2015: Europa-Kenner Michael G. Möhnle

Europavortrag

Im Rahmen der Europawoche im Vorfeld des 09. Mai 2015, des Europatages, kamen vier Klassen der Jahrgangsstufe 10 in den Genuss eines Vortrages des ausgewiesenen Europa-Kenners Michael G. Möhnle. Möhnle ist ausgebildeter Journalist, Kosmopolit, war lange Jahre in verschiedenen Gremien der EU tätig und ist seit einiger Zeit Projektleiter im Staatsministerium für Umwelt. Möhnle ging der einleitenden Frage „Jugend heute – fit für Europa?“ mit Hilfe der Unterthemen „Europas globale Herausforderung“, „Bilanz der europäischen Integration“, Bildung und Ausbildung in der EU“ und „In Zukunft: Mehr oder weniger Europa“ anschaulich und mit viel Zahlenmaterial nach.

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13. Februar 2014: Prof. Nida-Rümelin

Am 13.02.2014 besuchte Prof. Nida-Rümelin das Gymnasium Puchheim. Dabei legte der ehemalige Kulturstaatsminister und jetzige Professor für Philosophie an der LMU-München die Thesen seines Buches „Philosophie einer humanen Bildung“ dar. Im Anschluss stellte er sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler aus Q11 und Q12.

Es unterscheide ihn nicht viel vom durchschnittlichen Zeitungsleser, meint der Philosoph Julian Nida-Rümelin. So recht glauben möchte man das einem Prof. Dr. der Philosophie und ehemaligen Kulturstaatsminister nicht. Immerhin, er räumt ein, ein „Büchlein“ geschrieben zu haben. Auch das erscheint eher als Untertreibung bei einem Werk von 246 Seiten mit einem Titel wie „Philosophie einer humanen Bildung“, besonders wenn es bei Weitem nicht das einzige ist. Umso größer die Dankbarkeit, dass Professor Nida-Rümelin die Thesen seines Buches am 13.02.14 der Oberstufe des Gymnasiums Puchheim vorgestellt hat. Denn um Schüler geht es ja vor allem, wenn Gedanken einer Bildungsreform formuliert werden. Und die hält Nida-Rümelin auch für nötig, denn laut ihm „ist einiges schief gelaufen“. [...]

An den Vortrag schließt sich dann ein kurzes Podiumsgespräch mit Frau Dr. Stemmer-Rathenberg, der Fachbetreuerin für Ethik und Organisatorin der Veranstaltung, und Tim Schmalle, einem Stellvertreter der Q12, an. Hier beantwortet Professor Nida-Rümelin noch einige Fragen, die im Unterricht aufgekommen sind.

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