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Dreitägiges Seminar für Interkulturelle Kommunikation für Q11 und Q12 im Rhetorikstudio

07. November 2016
Seminar in Kloster Banz

"Ich werde mein Bestes versuchen" sagt der Japaner und der Deutsche freut sich, dabei ist es die höfliche Umschreibung für: "Ich lehne den Vorschlag ab!"
Der Araber gestikuliert wild und berührt den deutschen Gesprächspartner und der bekommt es mit der Angst zu tun, obwohl der Araber nur die Wichtigkeit des Themas unterstreichen will.

Kommunikation im interkulturellen Umfeld kann zu Missverständnissen führen. Denn interkulturelle Kommunikation bedeutet nicht nur, in einer Fremdsprache zu sprechen, die unter Umständen beiden Gesprächspartnern fremd ist, sondern auch Verhaltensregeln zu beherrschen, komplexe Signale richtig zu deuten und Menschen anderer Kulturkreise in ihren unterschiedlichen Raum- und Zeitkonzepten, Wertesystemen und Traditionen zu verstehen.

In dieses weite Feld des Verstehens und Kommunizierens führte versiert und kenntnisreich Frau Dr. Wolfgruber, Dozentin für Rhetorik, 20 Schülerinnen und Schüler der Q11 und Q12 in einem Seminar im Kloster Banz von 23.-25.10.2016 ein. Das Seminar stärkte die rhetorische Kompetenz für Abitur und Studium und bereitete auf die Herausforderungen in einem kommenden Studium oder einer anvisierten Ausbildung vor. Dieses Seminar wird von der Hanns-Seidel-Stiftung seit vier Jahren für Schüler unseres Gymnasiums angeboten und wurde von Herrn Dr. Anetsberger, Frau Dr. Wolfgruber und der Regionalbeauftragten der Hanns-Seidel-Stiftung, Frau Inge Niedermeier, konzipiert. Inhalte des Seminars sind die verschiedenen Kulturkriterien der Nationen, Übungen zum Überbrücken kulturbedingter Missverständnisse, Informationen zu Landesidentität und nationalen Stereotypen, einer Übung zum Redeeinstieg auf Amerikanisch mit videogestütztem Training, Aufbau vom Kompetenzen zu Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Kulturen und das Achten auf Körpersprache und Sprechen.

Obwohl das Seminar fordernd und anstrengend war: unsere 20 Schülerinnen und Schüler haben sich hervorragend geschlagen und ganz sicher dazugelernt! Herzlichen Dank an die Hanns-Seidel-Stiftung, die uns dieses Seminar ermöglichte!

Geschrieben von Dr. Werner Anetsberger