Newsarchiv

Archiv aller News

Ausgewählte News

Der Grundkurs Dramatisches Gestalten bringt drei Einakter von Anton Tschechow auf die Bühne.

22. Januar 2011

Plakat Theater Tschechow

Zur Premiere am Mittwoch, dem 26. 01., sowie zu den darauf folgenden Aufführungen am Freitag, dem 28. 01., am Dienstag, dem 01. 02., und am Donnerstag, dem 03. 02., laden wir euch/Sie ganz herzlich ein! (Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr)

In seiner dramatischen Skizze „AUF DER GROSSEN STRASSE“ suchen Menschen unterschiedlicher Schichten in einer Schenke Schutz vor Nacht und Witterung. Es sind unglückliche Menschen, die hier ihre Zeit miteinander verbringen – sie pöbeln, trinken und reden. Perspektivlosigkeit, Einsamkeit und Desillusionierung sind ihre Themen. Dabei steht immer diese eine Frage im Raum: Was ist der Sinn des Lebens? Eine Frage, die sich auch die Jugendlichen gestellt haben, die Tschechows Stück inszenierten. „TSCHECHOW IST TOT. AUCH WIR HABEN ETWAS ZU SAGEN“ lautet der selbst gewählte Untertitel. Auch sie, die heutige Jugend, will gehört werden, wenn sie sich auf assoziative Weise mit den Themen Alkohol, Geld und Liebe beschäftigt.

In „DER BÄR“ treffen zwei streitsüchtige Charaktere aufeinander. Der ungehobelte Gutsbesitzer Smirnow treibt Schulden ein. Dabei trifft er auf die Witwe Popowa, die um ihren verstorbenen Mann trauert. Diese kann nicht sofort zahlen und will sich auch nicht mit trivialen Geldangelegenheiten beschäftigen. Es kommt zum Streit, der schließlich eskaliert: Der Gutsbesitzer fordert die Witwe zum Duell auf Leben und Tod. Doch noch bevor sie sich duellieren, verliebt sich Smirnov ...

Mit Tschechows burleskem Schwank „DER HEIRATSANTRAG“ erwartet Sie/euch eine Inszenierung, in der sich Geschichte und Gegenwart ineinander verhaken. Sowohl der schüchterne und hypochondrische Lomov als auch der homosexuelle Horst Hüpferich versuchen ihren „Liebsten“ einen Antrag zu machen. Dabei gesellt sich dezente Situationskomik zu satirischer Anspielung auf die Verlogenheit und Spießigkeit einer Gesellschaft, in der Heirat alles andere ist als ein Fall für die echte Liebe …

zum Ausdrucken dieser Einladung

Geschrieben von Sonja Abrell-Kastner